Baubeschreibung

Die Häuser entstehen ausschließlich in Massivbauweise. An die Baumaterialien werden höchste Qualitätsansprüche gestellt.


In unserem Festpreis sind folgende Leistungen enthalten:

Alle Architektenhonorare und Honorare der Sonderfachleute, Grundstückskosten, alle anfallenden Erschließungskosten, Bau- und Baunebenkosten für die schlüsselfertige Errichtung der Reihenhäuser. Für die Dauer der Bauzeit wird ein Versicherungspaket abgeschlossen.


Die Architektenhonorare beinhalten:

  • Eingabepläne und Lagepläne
  • Freiflächen-Gestaltungsplan
  • Statische Berechnungen
  • Entwässerungspläne
  • Ausführungspläne im Maßstab 1:50
  • Flächen- und Kubaturberechnungen
  • Wärme- und Schallschutzberechnung

 

Baustelleneinrichtung:

  • die Kosten für Baustelleneinrichtung sind beinhaltet einschließlich Festlegen der Höhe im Gelände sowie das Erstellen des Schnurgerüsts.
  • Installation eines Baustrom- und Bauwasseranschlusses
  • die Einmessung der Baugrube, die Kosten für Strom und Wasserverbrauch sind während der gesamten Bauzeit sind im Festpreis enthalten.

 

Versicherungen:

Für die Dauer der Bauzeit bis zum Tage der Abnahme schließen wir folgende Versicherungen als unser Sicherheitspaket ab:

  • Feuerversicherung
  • Bauherrenhaftpflichtversicherung
  • Sturm- und Hagelversicherung
  • Leitungswasserversicherung

 

1. Erdarbeiten

Der Mutterboden wird abgeschoben und auf dem Grundstück gelagert. Die Baugrube und erforderliche Fundamente werden ausgehoben (Bodenklasse 3-5) und seitlich auf dem Grundstück gelagert. Die Arbeitsräume werden mit dem vorhandenem Aushubmaterial, soweit geeignet, bis zum ursprünglichen Geländeniveau aufgefüllt und verdichtet. Ausschachtungen der Kanalgräben (Schmutzwasser) innerhalb des Gebäudes.

 

2. Entwässerung

Die Abwassergrundleitungen aus Kunststoff werden innerhalb des Hauses unter der Bodenplatte nach Plan verlegt/bzw. als senkrechte Falleitung im Keller auf Putz verlegt. Zur Sicherung gegen eindringendes Wasser wird eine Kunststoff-Ringdrainageleitung DN 100 mit einem Spülschacht und Kiesfilterschicht in Höhe der Fundamente um das Gebäude gelegt.

 

3. Rohbau

Die Wandstärken, Stahleinlagen und Beton- bzw. Mörtelgüten der Gewerke Beton, Stahlbeton- und Maurerarbeiten werden entsprechend den statischen Berechnungen und Bestimmungen über Schall- und Wärmeschutz ausgeführt.

 

4. Gründung

Streifen und Einzelfundamente in Beton bzw. Stahlbeton. Betonplatte 12 cm stark geglättet auf einer Kiesfilterschicht bzw. bewehrte Fundamentplatte 22 – 25 cm stark. Fundamenterder als Ringleitung mit Anschlußfahne im Hausanschlußraum.

 

5. Isolierung

Die Kelleraußenwände erhalten eine horizontale Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit. An allen erdberührenden Kelleraußenwänden wird eine Bitumen-Isolierung / bzw. Kaltklebebahn Futhene o.ä. gegen nicht drückendes Wasser aufgebracht. Vor dem Auffüllen des Arbeitsbereiches werden an die Kelleraußenwände Pordränplatten / bzw. Bitumenwellplatten als Schutz der Isolierung eingebaut nach den Richtlinien des Deutschen Instituts für Bautechnik.

 

6. Maurer- und Betonarbeiten

Die Kelleraußenwände werden aus Ziegelsteine 36,5 cm stark gemauert bzw. als Stahlbetonwand

24 cm stark betoniert. Die Kommunwände bestehen aus 17,5 cm starkem KSL-Mauerwerk und erfüllen die Anforderungen an den Brandschutz und Schallschutz . Die Höhe der Wohnräume beträgt roh 2,62 m. Die Kellergeschoßdecke, die Erdgeschoßdecke und die Obergeschoßdecke werden nach statischen Erfordernissen als Filigrandecken einschl. Ortbeton-Aufbetonierung hergestellt. Zur Vermeidung von Kältebrücken sind diese im Bereich der Außenwände mit einer zusätzlichen Wärmedämmung versehen. Die Umfassungswände im Erdgeschoß, Giebel und am Kniestock werden in wärme- und schalldämmenden Poroton-Ziegeln unter Verwendung von Dämmörtel gemauert (Stärke 36,5 cm). Damit werden die unübertroffen günstigen Eigenschaften des Poroton-Ziegels hinsichtlich gesunden Wohnklimas erhalten. Innenwände im Erdgeschoß und Obergeschoß sind nach statischen Erfordernissen massiv gemauerte Ziegelwände / Kalksandsteinmauerwerk. Die Anzahl der Kellerfenster richtet sich nach der Entwurfsskizze. Sie sind einflügelig aus Kunststoff, weiß mit Einfachverglasung und Mäuseschutzgitter. Es werden wärmegedämmte Rolladenkästen, wahlweise Styroporkästen eingebaut.

  

7. Treppen

Die Treppen sind Stahltreppenläufe mit aufgelegten Holzstufen.

 

8. Zimmererarbeiten

Zimmermannsmäßig abgebundener Dachstuhl aus Nadelholz (Güteklasse II), entsprechend statischen Erfordernissen und holzschützend imprägniert nach DIN. Die Untersichten der Traufüberstände sowie die Seiten- und Frontansicht der Dachgauben werden mit Nut- und Federbrettern verkleidet.

 

9. Dachdeckerarbeiten

Eindecken der Dachflächen mit "Braas Taunus Pfannen" oder glw. mit 30jähriger Garantie des Hersteller einschl. aller erforderlichen Formsteine. Der First wird als Lüfterfirst ausgeführt. Unter der Eindeckung wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn mit Konterlattung eingebaut. Die Traufabschlüsse werden mit Lüftungsgittern versehen.

 

10. Klempnerarbeiten

Die Klempnerarbeiten werden in Titanzink 0,7 mm ausgeführt. Enthalten sind Dachrinnen, Regenfallrohre, Kehlbleche. Die Gaubenverwahrungen werden in Wakaflex ausgeführt.

 

11. Rollläden

An den Fenstern und Fenstertüren im Erd- und Obergeschoß und Dachgeschoß werden Kunststoffrollläden eingebaut. Keine Rollläden sind an Dachgauben, Dreiecksfenstern, schrägen Fenstern und Wintergartenelementen vorgesehen. Im Dachgeschoß erhalten normale, gerade Fensterelemente Rollläden.

 

12. Heizungsinstallation

Gas-Warmwasser-Zentralheizungsanlage wird als moderne Heizungsanlage mit Brennwerttechnik eingebaut Fabrikat Buderus / Junkers / Stiebel Eltron oder ähnlich gemäß Ingenieurplanung. Es handelt sich um ein hochwertiges Heizungssystem in neuzeitlicher Brennwerttechnik. Die Räume werden über Stahlradiatoren bzw. Stahlheizplatten in den erforderlichen Abmessungen beheizt, diese erhalten Thermostatventile. Es handelt sich um weiße endbehandelte Flachheizkörper. Die Steigleitungen werden in Kupferrohr ausgeführt, die Stockwerksverteilung erfolgt in Kupferrohr.

 

13. Sanitärinstallation / Sanitärobjekte

Die Sanitärinstallation erfolgt ab Wasseruhr im Haus. Nach der Wasseruhr wird ein Schmutzfilter und Druckminderer (nach Bedarf) in die Hauptleitung eingebaut. Die Kalt- und Warmwasserleitungen bestehen aus Metallverbundrohr. Die Abwasserleitungen bestehen aus schallabsorbierenden SML-Rohren. Alle Ver- und Entsorungsleitungen werden im Haus nach Plan installiert und im Keller mit den Grundleitungen verbunden. In Bad und WC ist eine Vorwandinstallation für ein wandhängendes WC und Unterputz-Spülkasten vorgesehen. Die hochwertigen Sanitäreinrichtungen aus dem Programm deutscher Markenhersteller werden in den Farben weiß, bahamabeige und manhattan angeboten. Sonderfarben sind gegen Aufpreis möglich.

Alle Armaturen sind verchromte Einhebelmischarmaturen mit hochwertigen keramischen Dichtungen aus dem Programm von Markenherstellern.

Folgende Einrichtungsgegenstände sind im Festpreis enthalten:

    Bad:

  • 1 Stück emaillierte Stahlkörperform-Einbaubadewanne
  • 170 cm x 75 cm mit Einhebel-Wannenfüll-Brausebatterie als Aufputzarmatur, einschl. Handbrause (verchromt)
  • 1 Stück Kristall-Porzellan-Waschtisch ca. 65 cm mit Einhebelmischbatterie und Exzenter-Ablaufgarnitur
  • 1 Stück wandhängendes Tiefspül-WC mit Einbauspülkasten, Wasserspartaste, Kunststoffsitz mit Deckel und Papierrollenhalter
  • 1 Stück Badetuchhalter
  • 1 Stück Handtuchhalter verchromt
  • 1 Stück Kristallspiegel
  • 1 Stück Kaltwasserhahn und Ablauf für Waschmaschine

    Gäste-WC:

  • 1 Stück wandhängendes Tiefspül-WC mit Einbauspülkasten (soweit vor- Wasserspartaste, Kunststoffsitz mit Deckel vorhanden)
  • 1 Stück Handwaschbecken ca. 45 cm mit Mischbatterie für Kalt- und Warmwasser
  • 1 Stück Handtuchhalter
  • 1 Stück Kristallspiegel

    Küche:

  • Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser, sowie Ablauf für Spüle

 

14. Elektroinstallation

Die Elektroinstallation der Hausverteilung erfolgt im Hausanschlussraum ab Zählerschrank. Die Installation in den Kellern erfolgt als Aufputzinstallation mit Stegbandleitungen.

Zählereinheit im Keller vorgerichtet: 1 Zählereinheit, 1 Leerplatz für TRE, Zu- und Ableitung, Sicherheitsverteilung in Unterputzausführung, bestückt mit 1 Klingeltrafo, 9 Sicherheitsautomaten B 16A, 1 FI-Schutzschalter, SAT–Antennenanlage als Eigenleistung.

    Kellergeschoß:

  • Kellerräume: 1 Ausschaltleitung mit Deckenauslass und 1 Steckdose je Kellerraum.

    Erdgeschoß:

  • Eingangsbereich:
    1 Ausschaltleitung (innen) mit Wasseranschluss (außen)
    1 Klingeltaster an der Gebäudeaußenseite (außen)
  • Diele:
    1 Deckenauslaß
    1 Steckdose
    1 Kreuzschaltung in das Dachgeschoß mit 2 Schaltern
    Leerrohr für Telefonanschluß
  • Gäste-WC:
    1 Ausschaltleitung mit Wandauslaß
  • Küche:
    1 Ausschaltleitung mit Deckenauslaß
    6 Steckdosen
    1 Elektroherd-Anschlussdose
    1 Steckdose für Geschirrspülmaschine
  • Wohn- / Esszimmer:
    1 Ausschaltleitung mit Deckenauslaß
    1 Serienschalter mit Deckenauslaß
    6 Steckdosen
    1 Leerdose für Antennen-Anschluss mit Leerohr
  • Terrasse:
    1 Ausschaltleitung mit Wandauslaß (innen)
    1 wasserdichte Steckdose (außen).

    Obergeschoß:

  • Diele:
    1 Wechselschaltleitung mit Deckenauslaß
  • Kind 1 und 2:
    j
    e 1 Ausschaltleitung mit Deckenauslaß
    je 3 Steckdosen
    je 1 Leerdose
  • Schlafzimmer:
    1 Ausschaltleitung mit Deckenauslaß
    3 Steckdosen
  • Bad
    1 Ausschaltleitung mit Deckenauslaß
    1 Wandauslaß über dem Spiegel
    1 wasserdichte Steckdose
    1 Erdungsleitung für Badewanne und Dusche
    1 Steckdose für Waschmaschinenanschluss

    Dachgeschoß (nicht ausgebaut):

  • Technikraum:
    1 Ausschaltleitung mit Schiffsarmatur

 

15. Fenster und Haustüren

Fenster und Terrassentüre sowie die Haustüre in Kunststoffausführung mit RAL-Gütezeichen, Farbe weiß montiert und mit Montageschaum abgedichtet. Die Hauseingangstüre erhält eine Dreipunktverriegelung und Profilzylinder, Schloßrosetten und Hewi Türgriffgarnitur. Verglasung der Fenster und Türen mit Wärmeschutz-Isolierglas. Terrassentüre als Dreh-Kipp-Türen. Aluminiumfensterbänke / bzw. Kunststofffensterbänke außen, Farbe weiß, ausgenommen Terrassentüre. Die Fenster erhalten innen Kunststofffensterbänke in weiß.

 

16. Innentüren

Sämtliche Innentüren als glatte Dekor-Türblätter mit Umfassungszargen in Kunststoffdekor, umlaufender Lippendichtung und Schloss. Die Türen erhalten eine formschöne eloxierte Drückergarnitur. Es stehen folgende Türen zur Auswahl: Esche weiß / Buche / Ahorn. Türen im Keller haben Stahlzargen.

 

17. Innenputz

Sämtliche Innenwände in Wohngeschossen sowie das Treppenhaus erhalten einen einlagigen Maschinenputz z.B. MP 75. Die Kellerräume werden mit Kalkzementmörtel vom Maurer verputzt. Die Betondecken sind glatt und streichfähig.

 

18. Maler- und Tapezierarbeiten

Werden vom Bauherren in Eigenleistung einschließlich des Streichens der Stahltreppe erstellt.

 

19. Estricharbeiten

Im Erd- und Obergeschoß wird schwimmender Zementestrich auf die erforderliche Wärme- und Trittschalldämmung aufgebracht. Die Kellerräume erhalten ebenfalls Wärmedämmestrich.

 

20. Bodenbeläge

Werden vom Bauherren in Eigenleistung erstellt.

 

21. Fliesenarbeiten

Im Bad werden die senkrechten Wandflächen raumhoch gefliest. In der Küche wird im Arbeitsbereich ein Fliesenspiegel bis zu 4,50 m² angebracht. Im Gäste-WC (soweit vorhanden) werden Fliesen 2,00 m hoch verlegt. Bodenfliesen werden im Bad und Gäste-WC verlegt. Dauerelastisch verfugt wird um die Wanne, zwischen Wand- und Bodenfliesen und in den aufsteigenden Ecken. Die Fliesen können nach Mustervorlage ausgewählt werden (Preisklasse Euro 10,--/m² für Badfliesen, Euro 7,50/m² für WC-Fliesen und Euro 15,--/m² für Küchenfliesen).

 

22. Isolierarbeiten und Deckenverkleidung

Wärmedämmung zwischen den Sparren und Kehlbalken im Dachgeschoß mit Klemmfilzbahnen bzw. Mineralfasermatten 180 mm stark und raumseitiger Abdeckung mit einer Dampfbremse aus PE-Folie.

 

23. Außenputz

Die Außenwände werden zweilagig verputzt. Die 2. Lage besteht aus einem Strukturputz (Edelputz), Körnung 3 mm, welcher atmungsaktiv und witterungsbeständig ist. Damit wird ein "Budenklima", wie es bei Absperrung der Wände durch Vollwärmeschutz entsteht, verhindert. Im erdberührenden Bereich wird Zementputz aufgebracht.

 

24. Außenanlagen

Wiedereinfüllen der Arbeitsräume. Der Stellplatz wird mit Rasengittersteinen bzw. mit Verbundpflaster belegt. 

 

 

 

 

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